Posts mit dem Label 0 - 2.0 Punkte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 0 - 2.0 Punkte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 16. September 2012

Kidz In The Hall - Occasion



Release Date:
22. November 2011

Label:
Duck Down Records

Tracklist:
01. Real Life
02. Occasion
03. Break It Down
04. That Good (Feat. Esthero)
05. Make It Up Tonight (Feat. Sulaiman)
06. Crash Dummy (Feat. Killa Kyleon)
07. Pour It Up (Feat. Bun B & David Banner)
08. She's Smokin
09. Player Of The Century (Feat. Freddie Gibbs)
10. Star (Feat. Tabi Bonney & One Chance)
11. Won't Remember Tonight (Feat. Marsha Ambrosius)
12. Friends
13. Walk On Air
14. I Swear (Feat. Vic Spencer)

Review:
Kaum zu glauben, aber die Kidz In The Hall gibt es seit nunmehr acht Jahren. Von der Newcomer-Hoffnung auf Rawkus über Duck Downs Anzug tragendes, für Abwechslung engagiertes Neusigning mit Ivy-Hintergrund hin zu den Semi-Hipstern, die auch ja in HipHops Postmoderne lokalisiert sein möchten, beziehen Naledge und Double-O ihren Zuspruch schon seit geraumer Zeit nicht mehr (bzw. nur sehr sporadisch) vom konventionellen HipHop-Publikum. Genau deshalb hält Dru-Ha sie wahrscheinlich weiterhin im Stall, man will schließlich nicht nur aus angegrauten Neunziger-Veteranen bestehen. Abgesehen davon war das Duo damit beschäftigt, in ihrer von MTV gestützten Show "Here Now" zu feiern und das neue Album "Occasion" aufzunehmen.
WRITTEN FOR Rap4Fame

 Damit waren die Kidz wie gesagt eigentlich ausschließlich mit Feierei beschäftigt, denn das bahnbrechende und vollkommen überraschende Konzept des mittlerweile vierten Albums ist - ganz genau - das Zurseitelegen der Alltagsprobleme und das Feiern. Dafür müssen die Beats, die auf früheren Alben anscheinend noch zu hart waren, abgeschliffen und angepasst werden. Eigentlich ist es vollkommen idiotisch, an dieser Stelle zu überlegen, was die zwei Matschbirnen zu solchen Maximen getrieben hat, denn schon damit würde man sich wahrscheinlich mehr Gedanken zu dieser Scheibe machen, als es die beiden Interpreten selbst taten. Das an sich ist noch kein Kapitalverbrechen, denn die Notwendigkeit inhaltlichen Gehalts wurde in der Musikgeschichte schon zuhauf widerlegt - im HipHop bricht damit nur ein Ast weg; der Fokus ruht also anderswo umso konzentrierter. Damit wäre man bei den mageren Reimkünsten angelangt, nur um auch diesen Aspekt potentieller Qualitätssicherung mit einem Satz schnellstens wieder beiseite zu schieben. Nachdem sich die Erwartungswerte bzgl. Wortwitzes und - noch allgemeiner - Konzepten als wahr und somit sehr überschaubar erwiesen haben, landet man bei dem, was Double-O als instrumentalen Teppich erklärt - und damit unweigerlich bei der Erkenntnis, dass dieses Album Sondermüll ist. "99 percent of my fans wear high heels" heißt es im von E-Gitarre und Synths zugeleierten "Break It Down". Dieses Kastrationsbekenntnis zur eigenen Musik ist angesichts der Ambitionen des Albums nicht nur leicht sexistisch, sondern natürlich auch ein Schuss ins eigene Bein, ein Eingeständnis der eigenen Eindimensionalität, das allerdings vollkommen überflüssig ist. Denn wer hier nicht von selbst abwinkt, der hat es nicht anders verdient. Songs wie "She's Smokin'" sind miserable Versuche, die spätabendliche Afterhour musikalisch zu begleiten, "Friends" eignet sich höchstens als Motivationsmusik für einen Suizidalen mit schwer zynischen Zügen. Und wo man sich gelegentlich über das Jauchegrubenniveau der restlichen Tracks hievt, treten nervtötende Gäste (Killa Kyleon), schwache Hooks ("Make It Up Tonight") oder schlechte Rap-Darbietungen der Gastgeber einmal kräftig zu, damit auch ja alles schön ungenießbar bleibt. Richtig schlecht mögen die Raps vielleicht gar nicht sein, doch schon ab dem fünften Track hängt dem Hörer das immergleiche verbale Gesabbel so sehr zum Hals heraus, dass eine objektive Beurteilung dieses Umstands unmöglich scheint. Das sollen UPenn-Absolventen sein? Beim Schaulaufen der degenerierten Songs, das schon in "Occasion" einen frühzeitigen, traurigen Höhepunkt findet, ist das schwer zu glauben. Bun B und David Banner werden auf einer Untat eines hektischen Beats in die Wüste geschickt, das Auftreten von Freddie Gibbs im stinklangweiligen "Player Of The Century" bekommt man nur noch am Rande mit. Die besseren Momente finden sich in "Won't Remember Tonight" und "That Good", etwas Besonderes hat man deshalb allerdings noch lange nicht vor sich. Dass sich mit "I Swear" dann nochmal auf die eigene Schulter geklopft wird, mutet nurmehr wie ein schlechter Witz an.

Bei den alten Griechen ergingen sich die Wohlsituierten in den erhabenen Künsten der Philosophie und fingen an, sich u.a. kosmologische Fragen zu stellen. Wenn man sich nun vor Augen hält, was 2011 im musikalischen Spiegel des Lebens zweier geistig Halbstarker wie Double-O und Naledge, die offenbar ebenfalls keine Geldmängel mehr haben, zu hören ist, kann man nur den Kopf schütteln. An und für sich ist keines der Elemente, die in diesem Album zu finden sind, ein Todesurteil, die in schlechter Weise kombinierte Summe ist es allerdings, die "Occasion" zu einer Nichtigkeit einer musikalischen Äußerung verkommen lässt, die zwar sogar ihre zwei bis drei Party-tauglichen Songs vorzuweisen haben mag, als Album und vor allem auf lange Sicht aber so dermaßen unbedeutend ausfällt, dass man die Kidz In The Hall am liebsten in den frühzeitigen Ruhestand schicken würde.

1.8 / 10

Samstag, 25. Dezember 2010

Waka Flocka Flame - Flockaveli


Release Date:
05. Oktober 2010

Label:
1017 Brick Squad / Warner Bros. / Asylum Records

Tracklist:
01. Bustin' At 'Em
02. Hard In Da Paint
03. TTG (Trained To Go) (Feat. French Montana, YG Hootie, Joe Moses & Baby Bomb)
04. Bang (Feat. YG Hootie & Slim Dunkin)
05. No Hands (Feat. Roscoe Dash & Wale)
06. Young Money / Bricksquad (Feat. Gudda Gudda)
07. Fuck The Club Up (Feat. Pastor Troy & Slim Dunkin)
08. Homies (Feat. YG Hootie, Popa Smurf & Slim Dunkin)
09. Grove St. Party (Feat. Kebo Gotti)
10. O Let's Do It (Feat. Cap)
11. Karma (Feat. YG Hootie & Popa Smurf)
12. Live By The Gun (Feat. Raw Diggs & Uncle Murda)
13. For My Dawgs
14. G Check (Feat. YG Hootie, Bo Deal & Joe Moses)
15. Snake In The Grass (Feat. Cartier)
16. Smoke, Drank (Feat. Mouse & Kebo Gotti)
17. Fuck This Industry

Review:
Wer hin und wieder einen Blick Richtung Süden wirft, um sich über die dortigen Trends - seit einigen Jahren nunmehr eine der Speerspitzen des Mainstream-HipHop-Genres (ohne dabei jegliche Wertung abzugeben) - schlau zu machen, der wird auch über den Namen Waka Flocka Flame gestolpert sein. Seit gut einem Jahr macht der Interpret aus Riverdale, Georgia die Szene mit seinem (wie er es selbst nennt) Westcoast-beeinflussten Crunk unsicher. Mit dem (ehemaligen) Mentor Gucci Mane, der ebenso wie OJ Da Juiceman zur Label-Gemeinschaft gehört, hat der Ahnungslose schon zwei, mit Waka's Gastauftritt auf Lil Jon's letztem Album drei Anhaltspunkte, was ihn auf dem so sehnlichst erwarteten Solodebüt "Flockaveli" erwartet.

WRITTEN FOR Rap4Fame
Wer also dumm genug ist, sich dieses Album zu kaufen oder aber es einfach nur anzuhören, um sich den "einfach nur Stimmung machen wollenden" Sounds des Waka Flocka Flame auszusetzen, den erwarten ganze 70 Minuten mit teils schwer amüsanter und teils zutiefst verstörender "Musik". Wer schon beim Namen ins Stolpern kommt, dem sei verraten, wie Waka seinen eigenen Namen wieder und wieder über die Lippen bringt: Wo die amerikanische Sprache allgemein eine starke Tendenz zur Vereinheitlichung ihrer Lautsprache in Richtung Schwa aufweist, verkümmert Waka's verbale Artikulation vollkommen zu herausgestoßenen Lauten, die eher an die Brunftlaute einer prähumanen Spezies als an einen Homo Sapiens erinnern. Um Konsonanten herauszuhören, muss man sich schon gewaltig anstrengen, die harten werden sowieso gänzlich eingeweicht. Der kultivierte Rap-Fan hielt Mike Jones seinerzeit für repetitiv? Dann kann er dieses Album nicht gehört haben, dann muss es (zu seinem eigenen Glück) an ihm vorbeigezogen sein, wie Waka dem Hörer in "Hard In Da Paint" seinen Namen wie ein sich gerade der Sprache bemächtigender Zweijähriger vorkaut. Deswegen sei davon abgesehen, Waka in die Riege der Emcees (oder auch erst der Rapper) aufzunehmen, zumal sein lyrisches Spektrum so eindimensional ist wie sein phonetisches. Auf der Suche nach Hoffnungsschimmern in diesem Sumpf primitiver Geräuschkulisse begibt man sich an eine andere Front, zu den hauptsächlich von Lex Luger produzierten Beats. Hier großes Lob auszupacken, wäre (wie hätte es anders sein können) ebenfalls schwer irrational, doch vermag der Instrumentalteppich den einen oder anderen Song davor zu retten, total ins Wasser zu fallen. Könnte man Waka subtrahieren, hätte man mit "For My Dawgs" sogar einen Höhepunkt zu feiern. Und selbst der Zottelkopf sieht hier einmal davon ab, sich verbal mit den Fäusten auf die Brust zu trommeln, sondern bekundet endlose Loyalität zu den Homies. Zur großen Freude aller Masochisten wartet mit "G Check" direkt im Anschluss wieder das totale Desaster. Nicht mehr als eine Frechheit ist die Single "O Let's Do It", die in haarsträubender Weise das Wegfallen sämtlicher Konsonanten in der Aussprache des (natürlich bis zum Erbrechen wiederholten) Titels demonstriert. Ein Desaster ist im Übrigen auch das Album als Ganzes, denn im Verhältnis zu dem, was Waka zu bieten hat, sind 17 Tracks ein gutes Stück zu viel - jeder noch so gut gemeinte Versuch, das Album durchzuhören, ist dank Eintönigkeit zum Scheitern verurteilt. Unterstrichen wird das schon durch Titel wie "Bang", "Bustin' At Them" oder "Trained To Go", das aufgrund solider Produktion allerdings sogar zu den besseren Momenten dieses Trauerspiels zählt. Irgendwo mittendrin muss man sich noch darüber wundern, wie tief Pastor Troy gesunken ist, um in der hirntoten Kopie einer Kopie namens "Fuck The Club Up" aufzutreten, während der Großteil der Gäste (irgendwo möchte man schon sagen: glücklicherweise) keine Spuren hinterlässt. Nachdem Waka sich also brüllend und mit der geschätzten Hilfe von einem Dutzend Gehirnzellen durch sein Album degeneriert hat, gibt es zum krönenden Abschluss mit "Fuck This Industry" noch eine Portion Selbstreflektion - nachdem Waka sein beschränktes Innenleben ein wenig nach außen gekehrt hat ("Shoutout to my grandma for all them ass-woopings / That shit made me tough, no more ass whoopings"), weiß man die hohlen Representer erst richtig zu schätzen.

Waka Flocka Flame will Party-Musik sein. Dieser Anspruch an sich ist auch noch völlig legitim. Der Haken ist Waka selbst, durch seine Art vollkommen unfähig, den normalen Rap-Fan zu animieren. "Flockaveli" ist Musik für Primaten und selbst die Fähigkeit, derartige Beleidigungen für den Evolutionsstand der Menschheit zu fertigen, verlangt ein gehöriges Maß an Abwesenheit von Intelligenz. Als Album versagt "Flockaveli" sowieso vollkommen, da man sich dank einiger akzeptabler Beats höchstens den einen oder anderen Track anhören kann - am Stück wären selbst bei Nichtbeachtung aller anderen Mängel die Ermüdungserscheinungen bereits zur Hälfte erdrückend. Bleibt zusammenzufassen: Waka Flocka Flame ist eine armselige, domestizierte und stimmlich kastrierte 2010er Ausgabe von Lil Jon, deren Album höchstens als Ventil für gestaute Aggressionen gehässiger Rezensenten einen Sinn findet.

1.0 / 10

Samstag, 13. Februar 2010

Nu Jerzey Devil - Art Of The Devil


Release Date:
03. März 2009

Label:
LiveliHood Entertainment / SoBe Entertainment

Tracklist:
01. Intro
02. Official Bloodline (Feat. Jay Rock)
03. Rapper Slash Rocker (Feat. Ya Boy)
04. Shyne Like Me (Freestyle)
05. Different Girls (Feat. Lil' Wayne)
06. Drink By The Pint (Feat. Josh Franks)
07. Rep Where You Stay
08. Put My Flag On (Freestyle)
09. Somebody's Gonna Die 2nite (Feat. Viper)
10. Do You
11. Hate (Feat. Young Buck)
12. Meet The Devil (Freestyle)
13. Jerzey: We Go Hard
14. How I Does
15. Jerz Is Nice (Freestyle)
16. That's Me (Feat. Urban Mystic)
17. So Wet (Feat. Ray J)
18. Colorful Clothes (Feat. Lil' Wayne, Baby, Maino, Trae & K.Dot)
19. In My City (Feat. Stack$)

Review:
Vor einigen Jahren war Nu Jerzey Devil noch einer von vielen Mixtape-DJs, die ihre Tapes mit Pokemon-artigen Ausrufen ihres eigenen Namens zupflasterten. Inzwischen ist der DJ fester Bestandteil des Black Wall Street-Aufgebots und konnte Produktionen bei Fat Joe, Busta Rhymes, Lil Scrappy und natürlich The Game unterbringen. Für 2009 schließlich ist Großes geplant: Das selbst-berappte Debüt-Album "Devil's Playground" soll veröffentlicht werden, davor eine EP namens "Heaven Or Hell". Vorab gibt es dieses Mixtape-Album, "Art Of The Devil", als kleinen Vorgeschmack.

WRITTEN FOR Rap4Fame

"It’s always been in the back of my mind to emcee", so der Devil selbst. Also: Gratulation zur Erfüllung dieses stillen Traumes. Doch wenn man Nu Jerzey gratuliert, muss man ihm gleichzeitig die Frage stellen, was zum wortwörtlichen Teufel er sich dabei gedacht hat, der Rap-Welt seine Rap-Skillz aufzunötigen. Denn wo sich noch darüber streiten lässt, ob der Herr gut produzieren kann oder nicht, erübrigt sich diese Diskussion beim Sprechgesang mit dem ersten Satz, den man hier zu hören bekommt. Eine stinknormale Stimme, ein ansatzweise erkennbarer 08/15-Flow und Texte, bei denen es dem Fass den Boden bzw. dem Hörer das Trommelfell durchschlägt. Zitiert sei hier nur eine Passage aus "Shyne Like Me":



"I don't know bout y'all, but yeah, they call me Jerzey
You can find me in the street ridin' somewhere dirty
Sippin' on that lean, smokin on that haze
Pistol on my hip, so don't go try and play me
Goons is ready, in the hood I'm a star
Everywhere I go, they know who I are
There go Jerze, he be doing his thing
He be fucking mad bitches and he got mad bling
"


Ob man nun desweiteren die Beimischung von einer Palette an meist gesichtslosen Features als Schadenseindämmung oder als zusätzliche Belastung auf die Ohren ansieht, bleibt jedem selbst überlassen - in jedem Fall laufen auf den 19 Tracks noch eine ganze Reihe an Gästen auf. Um das Bild perfekt zu machen, scheut sich NJD nicht, teils völlig austauschbare oder aber einfach nur nervtötende Produktionen an Bord zu lassen. Der Eintopf, der sich hieraus ergibt, ist damit eigentlich schon beim Namen genannt: Entweder man vergisst völlig, dass man gerade Musik am Laufen hat oder aber man greift zur Skip-Taste. Die Notwendigkeit, lyrisch in irgendeiner Weise zu unterhalten, erfüllt der Devil nur bedingt - nämlich durch unfreiwillige Komik. "Different Girls", am besten jeden Tag eines. Nachdem Zwerg-Wayne seine Bars heruntergequiekt hat, läuft ein völlig unmotiviert dudelndes "Drink By The Pint" mit John Franks und Autotune im Gepäck ein. Wie hier Einflüsse von allen Himmelsrichtungen zusammengeklaubt und dann durch den Fleischwolf gedreht werden, um schlussendlich einen charakterlosen Sound-Brei auszukotzen, verdient Respekt. "Rep Where You Stay" geht ans Äußerste, was das Album an Aussagen zu bieten hat. In "Hate" wird festgestellt: "All y'all fuckin do is hate, man. But if y'all hate I'm doing something right." Dass er wirklich etwas falsch macht, steht natürlich nicht zur Diskussion. "That's Me" kann als Scott Storch-Produktion wenigstens einigermaßen unterhalten, wohingegen der Posse-Track "Colorful Clothes" trotz Trae-Feature nicht die geringsten Spuren hinterlässt. "In My City" lebt nur von seinem Lovin' Spoonful-Sample, was von der eingecutteten Lil Wayne-Hook in "Rapper Slash Rocker" nicht gerade behauptet werden kann. Ein weiterer guter Beat findet sich dann im "Jerzey: We Go Hard" Freestyle, den man dem NJD jedoch nicht einmal gutschreiben darf.

Man lernt aus dieser Scheibe einige Dinge: Erstens, Nu Jerzey Devil sollte das Mic wieder aus der Hand geben, denn seine Skillz sind reichlich mager. Ein Album, bei dem er am Mic steht, wird dank dieses Umstands grundsätzlich keine hohen Wertungen zustande bringen. Außerdem lässt dieses Mix-Album auf Jerzey's Geschmack bei der Beat-Wahl schließen, welche die Kronenzahl zusätzlich mindert und auch in Zukunft mindern wird. Dann fehlen noch die Features. Diese sind zwar besser als der Protagonist selbst, haben jedoch trotzdem keinen besonderen Unterhaltungswert vorzuweisen. "Art Of The Devil" anzuhören, ist schlicht und ergreifend ein Ärgernis. Hier gibt es wenig bis keine Hoffnung.

1.8 / 10